Blogs als Hilfsmittel im Seminarkurs

Andreas Kalt, Gymnasiallehrer aus Neuenburg am Rhein, Baden-Württemberg, beschreibt auf seiner Website rete-mirabile.net unter anderem seine Erfahrungen mit Web 2.0 – Anwendungen im Unterricht. In einem seiner Artikel beschreibt Herr Kalt seinen Seminarkurs zum Thema Nachhaltigkeit, in dem jede/r SchülerIn einen Blog zum eigenen Projektthema führt. Dabei soll etwa alle zwei Wochen ein Eintrag in den Blog gemacht werden.

Hier der Link zum Artikel und zur Website von Herrn Kalt:

http://www.rete-mirabile.net/notizen/blogprojekt-seminarkurs-zur-nachhaltigkeit/#comments

Herr Kalt erwähnt einige Vorteile dieser Vorgehensweise:

  • Das Schreiben im Blog bereitet die SchülerInnen auf das Schreiben der Seminararbeit vor
  • Den SchülerInnen wird der Unterschied zwischen Texten im Internet und wissenschaftlichen Texten näher gebracht
  • Der Umgang mit Blogs wird eingeübt

Ich persönlich sehe noch weitere Vorteile:

  • Durch das regelmäßige Aktualisieren des Blogs werden die SchülerInnen dazu angehalten stetig an ihren Projekten zu arbeiten. Dadurch kann vermieden werden, dass sich die Arbeit bis zum Ende der Bearbeitungszeit anstaut
  • Der Blog bietet für die SchülerInnen eine gute Möglichkeit die Übersicht über ihre bisher geleistete Arbeit zu behalten
  • Die Tatsache, dass der Blog anderen SchülerInnen und der Öffentlichkeit zugänglich ist und auch nach Beendigung des Seminars weiter besteht, kann als Motivation dienen.
  • Schwächere SchülerInnen können die Blogs anderer als Anreiz und Hilfe nehmen
  • Dadurch, dass die SchülerInnen in die Blogs und somit die Arbeit ihrer MitschülerInnen Einsicht haben, können sie bei verwandten Themen gut kooperieren und gegenseitig auf die Arbeit anderer verweisen

Mögliche Schwierigkeiten:

  • Sollte der Blog nicht in die Benotung einfließen, könnte der Anreiz für manche SchülerInnen fehlen viel Zeit und Mühe in die Arbeit an ihrem Blog zu stecken
  • Wird der Blog bewertet, stellt sich die Frage wie eine gerechte Bewertung aussehen könnte. SchülerInnen, die noch nie zuvor mit Blogs gearbeitet haben, hätten einen deutlichen Mehraufwand.

 

Persönliches Fazit: Besonders positiv an diesem Projekt finde ich, dass die SchülerInnen durch das Anfertigen eines Blogs etwas Vorzeigbares und Dauerhaftes kreieren. Sie können ihre Arbeit auf anderen Social Media Plattformen teilen und auch Jahre später noch darauf zugreifen. Dies ist meiner Meinung nach ein enormer Motivationsboost.

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