Social Media im Biologieunterricht – oder wie ein inspirierender Blog Mut macht

In diesem Beitrag möchte ich auf einen Blogpost von Herrn Kalt eingehen. Herr Kalt ist aktiver Lehrer und postet Beiträge rund um seine Arbeit auf seinem Blog. Er arbeitet viel mit digitalen Medien und Web2.0 Angeboten und ist deswegen eine gute Inspirationsquelle für alle (angehenden) Lehrer!

Ich möchte speziell auf seinen Blogbeitrag zum Wikiprojekt im Biologieunterricht der 9. Klasse zum Thema Sinne eingehen.

Zunächst einmal muss ich sagen, wie toll ich es finde, dass Herr Kalt eine Web2.0-Anwendung in den Biologieunterricht eingebracht habe. Ich studiere Lehramt in Biologie und Chemie und interessiere mich deshalb natürlich besonders für mögliche Verwendung von Social Media in den beiden Fächern. Aber es ist gar nicht einfach für diese Fachgebiete digitale Projekte oder Ideen zu finden! Der Unterricht in diesen beiden Fächern scheint fast zwangsweise immer analog zu sein.

Erzähle ich Kommilitonen, dass ich versuche mich im Bereich Social Media und überhaupt in der digitalen Welt weiterzubilden, höre ich meist: „Ach, ich dachte so was braucht man nur in Deutsch oder vielleicht Geschichte… Aber in Bio und Chemie?!“

Hört man so etwas öfter, so können einen doch – wenn auch ganz selten – Zweifel am Nutzen dieser Weiterbildungen kommen. Doch dann findet man so tolle Ideen und Projektumsetzungen und denkt sich wieder: „Doch! Ich habe alles richtig gemacht! Man kann Biologie- und Chemieunterricht kreativ und abwechslungsreich bereichern mit Social Media!“ Welch ein Glück, dass es Pioniere wie Herrn Kalt gibt!

Doch wie haben Social Media nun seinen Biologieunterricht bereichert? Ich möchte hier natürlich nicht seinen ganzen Blogbeitrag wiedergeben, den könnt ihr ja bei ihm lesen, aber hier die Grundzüge:

Zum Thema Sinne in der 9. Klasse des Biologieunterrichts sollten die Schüler zu einem selbstgewählten Unterthema die Inhalte eines Wikis erarbeiten. Den Schülern wurde in mehreren Runden Feedback gegeben, nach denen sie ihre Arbeit jeweils verbessern sollten.

Nun muss ich natürlich noch meinen Senf dazu geben: Ich finde die Idee ganz wundervoll! Die Umsetzung nimmt sicherlich mehr Zeit in Anspruch, als wenn man die Unterrichtsinhalte den Schülern als Lehrer einfach runterbetet. Doch bei dieser Umsetzung können sich die Schüler ein Thema aussuchen, dass sie wirklich interessiert, Sie können – und müssen – sich intensiv damit auseinandersetzen. Da die Ergebnisse veröffentlicht werden, steigt so auch die Motivation und Leistungsbereitschaft. Sicherlich sind die Schüler auch sehr daran interessiert, die Beiträge ihrer Klassenkameraden zu lesen. Die 3 Feedbackrunden sind für die Schüler sicherlich sehr hilfreich.

Neben dem Wissen für den Biologieunterricht lernen die Schüler außerdem das  Schreiben und das Recherchieren. Sie lernen mit Quellen umzugehen und so auch mit Urheberrechten. Also ich denke, die zusätzlich investierte Unterrichtszeit kann sich auch mal lohnen!

Ach Übrigens: Herr Kalt hat noch zu vielen anderen Fächern Ideen zum Einsatz von digitalen Medien und Social Media! Ich empfehle, bei ihm vorbei zu schauen!

 

 

 

 

Hinweis zum Sprachgebrauch: Mit „Schülern“ oder „Lehrern“  sind immer beide Geschlechter gemeint.

 

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